Ehem. Hotel Römischer Kaiser

mit barockem historischem Gebetssaal der jüdischen Gemeinde

Der Gebetssaal ist der bauliche Höhepunkt dieses ehedem privaten Hauses eines wohlhabenden jüdischen Bürgers. Im Kern 1683 errichtet, wurde es wohl nach den Plänen des Ordensbaumeisters Franz Joseph Roth 1724 erweitert und der Saal eingebaut. Bauherr war die Familie Amson, eine der bekannten jüdischen Bürger. 1741 verkaufte die Familie das Gebäude an die Familie Landauer, von der es 1776 Ferdinand Kugler erwarb, um den Gasthof einzurichten. Nach häufig wechselnden Eigentümern stand das Haus im 20. Jahrhundert lange im Eigentum des Fürsten von Wrede. Im Jahr 2001 erwarb das inzwischen stark vernachlässigte Gebäude Hubert Graf von Kerssenbrock und saniert derzeit das Gebäude von Grund auf. Der Saal steht den Ellinger Bürgern ab jetzt wieder zu Festlichkeiten zur Verfügung.

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Web-Design: Stand 30. April 2004