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Das Franziskanerkloster und seine Orgel

Die Inititative zur Errichtung eines „Franziskaner-Hospitiums" in Ellingen ging auf Landkomtur von Roggenbach im Jahre 1660 zurück. Gegen den Widerstand der Kapuziner in Eichstätt und des bischöflichen Ordinariats in Eichstätt, die eine Verdrängung aus der Mission bzw. eine Verringerung ihrer Einkünfte im Franziskanerkloster Hl. Blut bei Spalt befürchteten, gelang es erst 1736 Landkomtur von Hornstein, die erforderliche Bewilligung vom Deutschmeister und Kurfürst Clemens August Herzog von Bayern zu erlangen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 29. April 1738. Am 23. April 1740 wurde die Kirche feierlich eingeweiht.

Der relativ schlichte hohe Bau mit vier-jochigem Langhaus und eingezogenem Chor zu zwei Jochen ist südgerichtet, der gesamte Raum eingewölbt. Es gab vier Altäre, der Hochaltar war „zu Ehren Jesu" und dem Franziskaner Johannes von Capistrano geweiht, die drei Seitenaltäre den Franziskanern Antonius von Padua und „Franziskus Seraphikus" (Franz von Assissi) sowie der „Schmerzhaften Gottesmutter Maria".

Der Hauptzugang erfolgte direkt von der Hausner Gasse durch das in Werkstein gefertigte Portal, das einzige dekorative Bauteil des Außenbaus. Entsprechend der Bautradition der Franziskaner gab es keinen Kirchturm, sondern nur einen Dachreiter über dem Chor.

Der Klosterflügel war als zweigeschossiger Bau L-förmig an die Südostflanke des Chores angebaut. Das Raumprogramm wies neben dem Refektorium und den Versorgungs- und Nebenräumen elf Zellen auf. Durch einen überwölbten, an das östliche Langhaus angebauten Gang konnte man das Kloster betreten.

1818 wurde das Kloster geschlossen und an Feldmarschall Karl Fürst von Wrede übergeben. Die Kirche wurde profaniert, ihrer Ausstattung beraubt und ab 1824 gewerblich genutzt. Im Kloster wohnte der fürstliche Oberförster. Um 1856 stürzte das Gewölbe der Kirche ein. 1887 wurde der Abbruch des Sakralbaus genehmigt, jedoch nicht verwirklicht.

1888 erwarb die Stadt Ellingen die Klostergebäude und richtete im Klosterflügel und Kirchenchor die Volksschule und den Kindergarten ein. Das Kirchenschiff wurde zur Hopfenhalle. Seit den 1980er Jahren sind große Teile des Gebäudes ungenutzt, ein Ausbau zum Kulturzentrum ist geplant.

Das Kircheninnere heute

Das ehemalige Franziskanerkloster ist das städtebaulich wichtigste Gegenstück zu den Baumassen der Pfarrkirche und des Schlosses jenseits des Hauptstraßenzuges der Pleinfelder-und Weißenburger Straße.

Kurzgeschichte des Klosterslebens

Jahrhunderte lang, nach mündlicher Überlieferung des Jahres 1655 etwa ab 1350, waren Franziskaner aus Ingolstadt in Ellingen seelsorgerisch und in der Krankenpflege tätig. Zu den Aufgaben des neu errichteten Klosters gehörte dann der Unterricht an der „Lateinschule“, dem Ordensgymnasium auf der anderen Straßenseite. Die erste Besetzung des Kloster geschah durch die bayerische Ordensprovinz der Franziskaner. Am 14. November 1769 befahl der bayerische Kurfürst seinen Franziskanern, sich von allen Klöstern außerhalb der bayerischen Landesgrenzen zu trennen. 1773 gingen die bayerischen Franziskaner und die Straßburger Franziskaner kamen. Am Ende, nach der Versteigerung ihres Klosters Heiligenblut am Nordrand des Brombachsees im Jahr 1809, kamen dann mit 70 Jahren Verspätung auch noch die Thüringer Franziskaner zum Ruhestand hier an.

Das Ende des Klosters

nach Pfarrer und Distrikts-Schulen-Inspektor Fuchs, 17. Jahresbericht des historischen Vereins für Mittelfranken 1848 S. 40 in der verkürzten Fassung nach der Chronik der Stadt Ellingen von Josef Wehn, 1871:

Ohngeachtet der allgemeinen Klosteraufhebung hatte unser Konvent noch Fortbestand, weil der Deutsch-Orden erst später aufgehoben wurde, ja er galt sogar als eine Art Zentral-Kloster, indem es selbst einige Väter vom hl. Blut in Spalt aufnahm. Sie postulierten daher noch im Jahre 1817 nach Abgang des bisherigen Direktors P. Sigmund Manz einen neuen, den sie auch vom Orden in der Person des P. Alban Eysele von Lechfeld erhielten; indes wollten sie ihm unter Vorsitz eines bischöflichen Kommissärs noch nachträglich und förmlich wählen, was die kirchliche Behörde verweigerte. Doch in Mitte dieses Strebens für ihre Selbständigkeit schlug nun ihr Stündlein.

Feldmarschall Karl Fürst von Wrede hatte Ellingen als Thronlehen erhalten. Oekonomie und materielle Interessen mit besonderer Vorliebe verfolgend, hatte er noch Dotationsansprüche an den Staat zu machen und wollte sich mit den Kloster-Realitäten zufriedenstellen, was höchsten Orts genehm war. Am Feste des Ordensstifters (1817) ward nun dem Konvente die Aufhebung des Klosters eröffnet, doch ruhte die Sache, bis fürstliches Dekret d. d. München 13. Februar 1818 verfügte, daß, da das Kloster bereits extradiert sei, alle Geläufte einzustellen, die Sakristei, Beichtstühle und Kirche zu schließen und die Schlüssel vom fürstlichen Rentamte in Bewahrung zu nehmen seien, die Patres hätten ihre Messe in der Pfarrkirche zu lesen. Unterm 15. Februar erhielt das Pfarramt hievon amtliche Kenntnis, zugleich aber auch das Volk, das eben, als am zweiten Fastensonntage zur Kreuzwegandacht daselbst versammelt war, nach deren Beendigung der fürstliche Rentbeamte Heuber das traurige Geschäft vollzog, unter allgemeinem Schluchzen des Volkes die Kirche zu schließen und das Allerheiligste nach der Pfarrkirche bringen zu lassen, wo von nun an die Väter Messe lasen, bis die beiden Letzten in das Kloster Berching abzogen, um da abzusterben.

Die Kirchenparamente wurden nach dem Willen Sr. Durchlaucht an arme Landkirchen abgegeben; das Kloster selbst lag öde, bis im Jahre 1826 in der Kirche, deren Gewölbe vor zehn Jahren einstürzten, eine Schranne und später eine Bleizuckerfabrik angelegt wurde.

Dieser allgemeinen Zerstörung des Klosters entging mindestens doch ein Mann, P. Erasmus Mayer, bisher Operarius in der Pfarrkirche.Dieser würdige Priester hatte sich durch seinen klugen Pastoral-Eifer allgemeine Achtung und Liebe erworben; er mußte als Operar zurückbleiben, behielt den Habit und predigte, saß zur Beichte und tröstete Kranke, bis er im Jahre 1826 erblindete; doch eines Führers Hand leitete ihn noch an die Krankenlager der Sterbenden, bis die Kunst des Arztes ihm das Augenlicht wiedergab. Er war beliebt auch am Hofe des Fürsten, der den ehrwürdigen Pater an manchem Hoffeste nach einem feierlichen Gottesdienste aus dem fürstlichen Keller mit ächtem Sorgenbrecher regalirte. Endlich im Jahre 1830 am 16. März unterlag er, 72 Jahre alt, der Macht des Todes. Häufige Tränen von Jung und Alt flössen an seinem Grabe, denn es war kein Haus, in welchem er nicht während seines 25jährigen Wirkens daselbst einem Sterbenden seinen Beistand geleistet hatte.

Der Verbleib des Inventars, vor allem der Orgel:

Soweit wir die Kircheneinrichtung in anderen Kirchen oder an einem anderen Ort gefunden haben, stellen wir hier die Bilder ein, um wenigstens einen Resteindruck der Schönheit der Franziskanerkirche vermitteln zu können!

St. Severin, den die Heiligenbluter mitgebracht hatten, steht heute in der kath. Stadtpfarrkirche St. Georg in Ellingen. Dort befinden sich auch die Monstranz, Kelche und Kreuzsplitter. Die Paramente wurden an arme Landkirchen verteilt.

Der Hochaltar steht in der Kirche von St. Veit bei Pleinfeld. Das Bild rechts zeigt den heutigen Zustand. Der Rokokoaltar wurde 1755 für die Franziskanerkirche geschaffen. Bei der Profanierung wurde er 1818 von St. Veit erworben und mit den 1788 für St. Veit vom Ellinger Hofschreiner Dominikus Biber geschaffenen Teilen, wie Tabernakel, Antependium, Rahmen für das Altargemälde, als neue Einheit zusammengefügt werden. In St. Veit befindet sich außerdem aus der Franziskanerkirche das lebensgroße Kruzifix mit der Madonna an der rechten Kirchenwand, flankiert von vier Putten mit den Leidenswerkzeugen.

Die Orgel befand sich an der Ostseite der Kirche in der Mitte der Ostwand neben der Loge des Priors.Sie wurde neben den Beicht- und Kirchenstühlen(53 fl) um 216 fl an die kath. Kirche von Walting zwischen Pleinfeld und Heideck abgegeben. Die Aufstellung kostete nochmals 55 fl. Darunter ein Bild des in Walting verbliebenen Prospekts mit dem Erweiterungsgehäuse für die neu eingebaute Orgel dahinter. Orgelbauer August Bittner hielt 1911 die Disposition dieser Orgel fest:

Manual: kurze große Oktave C-c´´´ (45 Töne)                          Pedal: kurze große Oktave C-a

1. Gedeckt

Holz

1. Subbass

16´´

Holz, gedeckt

2. Prinzipal

Prospekt, Zinn

2. Violon

Holz, offen

3. Spitzflöte

´Metall

 

 

 

4. Flöte

Holz

 

 

 

5. Oktav

Metall

 

 

 

6. Quint

1 1/3´

Metall

 

 

 

7. Mixtur

Metall

 

 

 

Die Orgel besaß mechanische Schleifladen und wurde mit Blick zur Orgel gespielt Den Wind lieferten drei Spannbälge.

Der Erbauer der zweiten Orgel war laut Inschrift in der Manualwindlade „Antonius Bayer, Bürger und Orgelmacher in München 1745, den 24. September" (Zitiert nach der Aufzeichnung durch Pfarrer Konrad Wagner 1930 auf einem Dokumentenblatt. Diese Information blieb intern). Bekannt ist Bayr (1716 - 1792) in der Diözese noch mit seiner Orgel in der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein bei Wemding, wo das prächtige Orgelgehäuse von 1754 erhalten ist.

Das Werk der Orgel steht von Dr. Sixtus Lampl restauriert nun im Kultur- und Orgelzentrum „Altes Schloß Valley“. Die Daten sind auf einem Zettel im Inneren der Windlade erhalten. Es war die erste von 154 von ihrem Meister in München gebauten Orgeln.

Antonius Bayer, Orgelmacher und Bürger zu München, 1745, den 24. September

Oben der renovierte alte Prospekt in Walting, unten der jetzige Prospekt in Valley

Die Wiederinstandsetzung der ersten Münchener Rokoko-Orgel von Anton Bayr

Es ist als kulturgeschichtliches Ereignis nunmehr für die Allgemeinheit gelungen, diese Orgel als Opus 1 aus der Münchener Werkstätte Anton Bayr zu identifizieren und unter Ergänzung der fehlenden Teile wieder klingend in der Zollinger Halle beim Orgelzentrum Altes Schloss Valley aufzustellen. Sie ist damit die erste in München gebaute Rokoko - Orgel. Die Orgel feierte laut Inschrift am 24. September ihren 260. Geburtstag, was mit einem Festakt gemacht worden ist und auch mit einer literarischen Edition einem größeren Kreise bekannt gemachen werden soll, denn die zu Unrecht fast vergessene Werkstätte Bayr, welche im Winter 1744/45 in München eröffnet wurde und die bedeutendste altbayerische Orgelwerkstätte in der Rokokozeit wurde mit 154 Neubauten, insbesondere auch für viele Klöster wie Schäftlarn, Tegernsee, Freising-Neustift, Attel oder Raitenhaslach (für seine Wallfahrtskirche Marienberg) und für St. Michael in München-Berg am Laim. Nach unserem Erkenntnisstand hat Anton Bayr, wie schon seine fränkischen Kollegen Brandenstein und Hillenbrand, die charakteristischen Merkmale des unterfränkischen Orgelbaues nach München und Altbayern eingeführt. Die charakteristische Verwendung von zahlreichen Streicher-Registern ist eine musikgeschichtliche Sensation und führte unmittelbarer zur Verwendung von Streicherregistern in der romantischen Orgel als es die mitteldeutsche und norddeutsche Tradition tun konnte.

Das Instrument wurde für die Franziskanerkirche in Ellingen gebaut und wurde nach Schließung des Klosters durch den Feldmarschall Fürst Wrede und Säkularisation der Kirche 1881 an die Pfarrkirche von Walting verkauft, wo es nunmehr durch ein vergrößertes neues Werk ersetzt wurde. Dr. Lampl ein Restaurierungskonzept verwendet, von dem er wusste, dass es Widerspruch erregen würde: Es sollte nicht eine totale Rückführung auf den Zustand 1745 werden, sondern die wertvollen Bittnerschen Fortschreibungen des 19. Jahrhunderts mit übernehmen und nur die wenig qualitätvollen Umarbeitungen, insbesondere die Umarbeitung um 1930, eliminieren. Das gewonnene Klangerlebnis des Werkes ist phänomenal!

Anton Bayer wurde 1716 in Würzburg-Heidingsfeld geboren, hatte die Münchner Werkstätte seines am 28. November 1744 verstorbenen Landsmannes Philipp Hillenbrand übernommen und damit 1745 das Münchener Bürgerrecht erworben. Dies war der Ausgangspunkt der für Oberbayern fruchtbarsten Orgelbauwerkstätte der Rokokozeit, aus der bis zum Tod Anton Bayrs 1792 nicht weniger als 154 Orgelneubauten hervorgingen. Leider sind kaum Werke erhalten- es war immer zu viel Geld für neue Instrumente vorhanden. Umso wichtiger ist es, dass durch die Wiederherstellung dieses Opus1 auf die hohe musikgeschichtliche Bedeutung dieses Meisters hingewiesen werden kann: es ist im Vergleich zu mittel- und norddeutschen Barockorgeln ein ungemein feiner, zarter Klang, der durch seine “streicherartigen Registerfarben” schon auf die Romantik hinweist, eben das Charakteristikum des fränkisch-süddeutschen Orgelklanges. Er wird von der in Unterfranken aufkommenden Kirchenmusik mit Orchesterbesetzung geprägt.

(Zusammenstellung nach Ausführungen von Dr. Sixtus Lampl)

Die Vorgeschichte der Orgel

1851 wurden Veränderungen am Orgelgehäuse und an der Empore vorgenommen: Die Orgel wurde um 2 Fuß „abgenommen" und samt der Empore um 2 Fuß herabgelassen. Außerdem wurde der Klang der Orgel der Zeit entsprechend um das Streicherregister Salizional 8 Fuß erweitert. Die Arbeiten wurden von Joseph Bittner aus Hilpoltstein (1822 -1908) durchgeführt Er arbeitete seinerzeit noch bei seinem Vater, machte sich dann kurz darauf in Eichstätt selbstständig. Dieses Register Salizional wird 2002 in der neuen Orgel wieder mit eingebaut.

Der Umbau von 1930: Nach knapp 200 Jahren ohne sichtbare Eingriffe in das barocke Werk aus München war eine Reparatur so dringend geboten, dass Pfarrer Konrad Wagner einen durchgreifenden Umbau um 2.200 Mark durchführen ließ. Dies versetzte aber der Klanggestalt den Todesstoß. Die originale Balganlage aus drei Spanbälgen wurde durch die Orgelbaufirma Fleischmann, Neumarkt i.d.Opf. (= OBM Franz Ehrlich, Schreinermeister Michael Wagner und Gehilfe Josef Lenz) zu einem. Magazinbalg umgebaut. Die Prinzipal-Prospektpfeifen wurden ersetzt, nachdem sie seit deren Ablieferung im Jahre 1917 nicht spielbar waren. Oktave 2' wurde mit Mixtur zusammengelegt, Quinte 1 1/3' und Flöte 4' wurden entfernt und stattdessen Gamba 8' und Violine 4' eingesetzt. Mit dem Anbau eines neuen Spieltisches wurde auch die kurze große Oktave ergänzt, so dass der Manu-alum-fang nunmehr 49 Töne umfasste. Die Pedalklaviatur hatte zwar 27 Töne, aber ab a repetierten die Töne. Das Gehäuse wurde um ca. 1 m zurückversetzt und zudem (wiederum) erhöht. 1937 musste das zusammengeflickte Magazingebläse durch ein neues durch die Firma Bittner in Eichstätt ersetzt und das Werk gründlich repariert werden, es entstanden Kosten von 540 RM. 1943 streikte die alte Orgel völlig und wurde von der Firma Bittner nochmals um 230 RM instandgesetzt, gereinigt und gestimmt, 1945 und 1946 erfolgten kleinere Reparaturen. Im Februar 1944 wurde der neue Spieltisch bei der Firma Eisenschmidt in München in Auftrag gegeben. Bennonie Bittner erwähnte in einem Schreiben an den Pfarrer das Vorhandensein der ehemaligen Gehäuseausladungen (Gehäuseunterteil) auf dem Dachboden der Kirche. Sie waren bei den Veränderungen 1930 beseitigt worden.

In den letzten 50 Jahren wurde die Orgel nur noch notgerecht spielbar gehalten, zuletzt von einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma Stellmacher, Nürnberg. 1989 wurden Neubaupläne wieder ernsthaft angegangen. Da aber noch viele dringende Maßnahmen der Innen- und Außenrenovation anstanden, konnten sie erst im Jahre 2000 verwirklicht werden. Nach Genehmigung durch das Landesamt für Denkmalpflege wurde die Orgel im Jahr 2001 abgebrochen, ein Register zur Wiederverwendung bestimmt und das restliche Spielwerk in das Depot des Orgelmuseums Valley verbracht. Damit ging auch ein großes Stück der Orgelbaugeschichte mit sechs Generationen der Familie Bittner zu Ende.

aus Festschrift “Die neue Orgel in Mariä Himmelfahrt,dort Auszug aus August Johann Bittner Gaimersheim, März 2002

Das zur Wiederverwendung bestimmte Register wurde nicht wiederverwendet, sondern die Pfeiffen in der Gemeinde als Bausteine für die neue Orgel verkauft. Als Sixtus Lampl den historischen Wert der Orgel erkannt hatte, ging er auf die Gemeinde in Walting zu, mit der Bitte, ihn bei der Rückholung dieser Pfeiffen zur Widerherstellung der historischen Orgel zu unterstützen. Dies wurde dort abgelehnt mit der Erklärung, die Erweber hätten dafür schließlich redlich bezahlt. Das gegenseitige Unverständnis ist bis heute geblieben.

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